
Hinter dem Germaneum
Der Reisende
Andreas Schulz
Andreas Schulz schreibt keine Reiseführer. Er erzählt Geschichten über Orte, die mehr wissen, als sie zugeben: Burgen auf Basalt, Schlösser, die sich nicht zwischen wehrhaft und elegant entscheiden können, und Säulen, die Entfernungen in Stunden messen.
Unterwegs
Die Landschaft dazwischen erzählt die halbe Geschichte
Er reist am liebsten mit Bahn und Bus. Wer aus dem Fenster schaut statt aufs Navi, sieht den Fluss, an dem Burgen einst Zoll kassierten – und das Dorf, das in keinem Reiseführer steht, aber in drei Geschichten.
Im Germaneum sammelt er, was Deutschland der Welt erzählt hat – mal laut, mal nebenbei. Mal ist es eine Burg, mal ein Kaffeefilter, eine Thermoskanne oder ein Komponist mit Geldsorgen. Und gelegentlich eine Schmalspurbahn, die es mit der Eile nicht so hat.
Bahn
Lieber Gleis als Autobahn
Bahn und Bus statt Mietwagen – vom Fenster aus sieht man mehr als vom Lenkrad.
Umweg
Ein Moment mehr als geplant
Er nimmt sich stets einen Moment mehr Zeit als geplant. Daraus wird erstaunlich oft ein ganzes Kapitel.
Zurück
Unterwegssein und Zurückkommen
Unterwegssein ist für ihn genauso spannend wie Zurückkommen. Bisher ist er immer zurückgekommen. Meistens.
Mitreisen
Wohin als Nächstes?
Gerade schreibt er am zweiten Band von AURA, flussabwärts am Mittelrhein. Wer nicht warten will, fängt im Dresdner Land an – oder beim Rundgang durch das ganze Haus.