Neunundvierzig Jahre
Burg Stolpen bei Dresden: Hier saß Gräfin Cosel 49 Jahre gefangen. Dazu ein Brunnen tief im Basalt – und vier Geschwister, die es bis nach Oz schafften.

Heute wirkt die Anlage dabei nicht herausgeputzt, sondern überzeugend gebraucht – als hätte sie sich daran gewöhnt, Wetter und Geschichte gleich ruhig auszuhalten.

Basalt – nicht dekorativ, sondern bestimmend. Der Stolpener Basalt ist ein Nationales Geotop; der Fels wirkt wie eingefrorene Bewegung.

Stolpen hat diese eine Figur, die sich in jede Ecke schreibt: Anna Constantia von Brockdorff, die Gräfin Cosel (Lizenz: gemeinfrei; Quelle: Wikimedia).

Heute wirkt die Anlage dabei nicht herausgeputzt, sondern überzeugend gebraucht – als hätte sie sich daran gewöhnt, Wetter und Geschichte gleich ruhig auszuhalten

Kleine Gassen, Kopfsteinpflaster, alte Häuser – und auf dem Markt eine kursächsische Postmeilensäule, die Entfernungen nicht in Kilometern angibt, sondern in Stunden.



